Dienstag, 17. Januar 2012

Krank!

Hatte vorangegangenen Samstag den “Staustufenlauf” in Karlstadt/Spessart (BY), 15 km.
Am Sonntag Abend dann begann eine fiebrige Hitze, die sich zwar mit Aspirin gut bekämpfen ließ, mich trotzdem einen Großteil der Nacht wach hielt. Erst gegen morgen kam der Schlaf, bis fast gegen Mittag. Trotzdem schlief ich nachmittags auf dem Wohnzimmersofa wiederholt ein.

Jetzt geht es mir schon wieder besser. Scheint eine Kurzzeit-Sache und so etwas wie Überanstrengungssymptome gewesen zu sein.

Samstag, 14. Januar 2012

1000:1 ist das Verhältnis lt.

der Schweizer Weltwoche, d.h. etwa 1000 Frauen spricht ein schwarzafrikanischer Immigrant an, bis dann mal eine “ja” sagt, seine Freundin wird und er so eine quasi-permanente Aufenthaltserlaubnis bekommt, so dass er seinem Business (Drogenhandel) nachgehen kann.

Ist die Lage für einheimische Männer besser?
Nicht wirklich.

Bei den meisten Dating- Portalen ist es sinnlos, sich als Mann anzumelden; die Marktverhältnisse –d.h. die zahlenmäßige Frau/Mann- Relation- sind einfach zu schlecht für die Männer. Viel zu schlecht. Krass zu schlecht. Was wiederum bedeutet, dass die Betreiber dieser Portale reine Abzocker sind.

  Ein Betreiber wäre seriös wenn er merkt, dass sich kaum Frauen anmelden, er den Dienst wieder einstampft.
Warum gibt es eigentlich für jeden Mist TÜV etc., aber für so etwas wie Datingportale nicht? Wenigstens eine ISO- Zertifizierung? Wäre das nicht mal eine Idee?!?

Hier sind vernichtende Kritiken zu einer solchen Kuppelseite namens “Ashley Madison” (etwas nach unten scrollen). Spricht für sich (bzw. gegen Ashley Madison).

Das bedeutet: ein Dating- Portal mit wenigstens einem minimalen Erfolg für Männer muss Frauen ansprechen; ja, es sollte ein regelrechtes Frauenportal sein. Es gilt also für den Mann: lesen, verstehen, (re)agieren – es geht nicht darum, was dem Mann gefällt, sondern darum, was Frauen gefällt, d.h. möglichst viele Weibchen anlockt.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Verschieberitis

Das kennt man ja auch von Uni-Prüfungen etc., für die man etwas tun / lernen soll: Es fällt mir derart schwer, wirklich aktiv zu werden.

Um es noch einmal ganz nüchtern zu wiederholen: Herkunft und Aufwachsen haben mich als Kanonenfutter prädestiniert, nicht als romantischer Don Juan.
Kann man das “heilen”? Nein.
Sollte ich alles sublimieren, in Geld verdienen, Sport, Reisen? Vielleicht.

Tatsache ist, dass das mit den Mädels doch Spaß machen sollte. Wie ein Hobby, das man mit Begeisterung ausübt und das einen nie langweilt, von dem nie genug bekommen kann, auf das man sich jeden Tag freut.
Nur: es ist nicht so. Nicht bei mir. Immerhin, ein Anfang habe ich ja gemacht. Der eingeschlagene Weg muss halt weiter begangen werden, auch wenn es mir zuweilen schwerfällt. Mindestens will/ muss ich später einmal sagen können dass ich es versucht habe!

Freitag, 6. Januar 2012

Zum Geschlechterverhältnis

Hier die Beschreibung in der politisch korrekten Form, hier eine gröbere, ethnisch motivierte Sicht.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Verschieberitis

oder auch: Prokrastination

Stelle soeben fest, dass ich mich an diesem einen Kontaktportal bereits im September 2011 angemeldet habe.
Wird Zeit, dass ich loslege!

Dienstag, 3. Januar 2012

A propos heiße Luft

Richard Branson flog -nein, es heißt: fuhr-  ja auch mal Ballon. Aber darum geht es hier nicht (obwohl auch die Assoziation “Windbeutel” bildlich passt), sondern um eine Sendung auf Bloomberg zu Bransons Vita.

Zu Bransons Marketingfähigkeiten wurde ein “Marketingexperte” befragt, ein Professor von der Columbia Business School. Sowohl Name als auch Akzent kamen mir “verdächtig” vor…

Tatsächlich wird man nur auf der Homepage der Universität fündig. Dort immerhin kommt selbst ein Professor mit tenure nicht um einen Lebenslauf herum, und siehe da:

Diplom, University of Heidelberg, 1984

Dacht’ ich’s mir doch. Ein Exildeutscher. Warum aber so schüchtern mit der Herkunft?

(Über was “forscht” eigentlich ein Marketing- Professor? Ein weiteres Forschungsgebiet dass die Welt nicht braucht.)

Noch was zu Dick Branson: der hat ja mit großem Tatam (logo, wie sonst?) die Erträge seiner Schienenverkehrssparte der Entwicklung alternativer/biologischer Treibstoffe vermacht. Also die nächste 4 Jahre zumindest (gibt’s da aber derzeit nicht Anlaufverluste in den USA?).

*Schluchz* (vor Rührung)

*andächtig mit dem Kopf nick*

Branson versteuert Einkommen und Vermögen wie so viele seiner Plutokratenkollegen auf den Jungferninseln, also gar nicht (er war konsequent und hat gleich eine ganze Insel gekauft)
Das wäre ja noch schöner, wenn die globale Finanzelite Steuern zahlte!

Blenderin

Neulich –war es auf Bloomberg?– habe ich eine “Finanzmarktexpertin” bewundern dürfen. Heißt Sandra Navidi. Zu ihr gibt es –trotz einiger Popularität (s.u.)– keinen Wikipedia- Eintrag, dazu später mehr.

Also, dieses Schneckchen war, bevor sie sich mit Beyond Global LLC selbstständig gemacht hat, “Director of Research Strategy” bei Nouriel Roubini.

Wer ist das? – Richtig, Nouriell Roubini ist der berühmte “Mr Doom”. der die Finanzkrise etc. “vorhergesehen” hat. Heisst es.
Schauen wir uns doch einmal an, was es mit diesem Mr Roubini noch so auf sich hat:

The child of Iranian Jews, he grew up in Italy. After receiving a BA in political economics at Bocconi University, Milan and a doctorate in international economics at Harvard University, he became an academic at Yale and a practicing economist at the International Monetary Fund (IMF), the Federal Reserve, World Bank, and Bank of Israel. Much of his early research focused on emerging markets. During the administration of President Bill Clinton, he was a senior economist for the Council of Economic Advisers, later moving to the United States Treasury Department as a senior adviser to Timothy Geithner, who in 2009 became Treasury Secretary.

Roubini's critical economic views have earned him the nicknames "Dr. Doom" and "permabear" in the media.[1] [1] Although he is ranked only 512th in terms of lifetime academic citations,[4] he was #4 on Foreign Policy magazine's list of the "top 100 global thinkers."[5] In 2011, he was named by Foreign Policy magazine to its list of top global thinkers.[6] He has appeared before Congress, the Council on Foreign Relations, and the World Economic Forum at Davos.

Nouriel Roubini was born in Istanbul, Turkey, to Iranian Jewish parents. When he was an infant, his family lived briefly in Iran and Israel. From 1962 to 1983 he resided in Italy, especially in Milan, where he attended the local jewish school [...] He received his Ph.D. in international economics from Harvard University [...] He [...] speaks English, Persian, Italian, and Hebrew.
[...]
He credits a number of economists for his understanding of economics. He said, "One person who has had a great impact on me intellectually was my adviser at Harvard, Jeffrey Sachs.[...]"
[...]

In 2008, Fortune magazine wrote, "In 2005 Roubini said home prices were riding a speculative wave that would soon sink the economy. Back then the professor was called a Cassandra. Now he's a sage". The New York Times notes that he foresaw "homeowners defaulting on mortgages, trillions of dollars of mortgage-backed securities unraveling worldwide and the global financial system shuddering to a halt". In September 2006, he warned a skeptical IMF that "the United States was likely to face a once-in-a-lifetime housing bust, an oil shock, sharply declining consumer confidence, and, ultimately, a deep recession". Nobel laureate Paul Krugman adds that his once "seemingly outlandish" predictions have been matched "or even exceeded by reality."

As Roubini's descriptions of the current economic crisis have proven to be accurate, he is today a major figure in the U.S. and international debate about the economy, and spends much of his time shuttling between meetings with central bank governors and finance ministers in Europe and Asia.

Also, der Klassiker: heimatloser (jüdischer) Intellektueller, der nun der Welt erzählt wie sie funktioniert. Und –ähnlich wie früher Genscher- aufpassen muss, dass er sich nicht im Flugzeug selbst begegnet, wie er zu seinem nächsten Auslandstermin eilt…

Ich will hier nicht über Roubini schreiben; es sei lediglich angemerkt, dass man offenbar gewisse Voraussetzungen erfüllen muss, um von einem größeren Publikum gehört bzw. den großen Networks gefeatured zu werden. Denn Roubini war beileibe nicht der erste und einzige, der davor gewarnt hat, dass die kreditgetriebene Papiergeldwirtschaft nicht aufrecht erhalten werden kann.

Wie kommt aber Sandra Navidi zu Roubini?

Schon aus den obigen, wenigen Worten zu Roubini lässt sich das erschließen, hier noch etwas mehr:

pictures from his 50th birthday party in March [..] revealed the "vagina-studded walls" that have been a staple of gossip columns.

Na, wenn ich eine Frau und blond bin, gut netzwerken kann und Kleidergröße null (size zero, ein Muss um sich von den eher üblichen Büro-Breitärschen abzuheben) habe dann sollte man bei Mister Roubini landen können.

Und was hat unser blondes Engelchen geleistet in seinem bisherigen Berufsleben?

Äh… es hat genetzwerkt und “Karriere” gemacht (angefangen natürlich bei einem der großen Consulting Unternehmen) mit hinterher offensichtlich falschen übertriebenen Angaben, was für eine tolle Maus sie doch ist (diese uferlosen Übertreibungen sind auf LinkedIn etc. gerade von unseren anglo-amerikanischen Freunden nicht unüblich).

Und wie ist es mit dem geistigen Bruder –Roubini (wieso erinnert mich der Name immer an einen Entfesselungskünstler?)–  bestellt?
Der gibt als Vorbild Jeffrey Sachs an. Das ist derjenige, der mit seiner Methode der sog. Schocktherapie Russland ins Chaos und weite Teile der Bevölkerung in Armut und Hunger gestürzt hat.
Na denn!

Also, ich und die Welt kann auf solche Poser verzichten. Aber schauen wir mal, was die deutsche Systempresse ihr hinterherhudelt:

Freizeit ist für die Wahl-New-Yorkerin ein Fremdwort geworden. Zwar hat sie einen netten Freundeskreis, den sie auch pflegt, 

nee is klar

aber ansonsten sind es eher beruflich bedingte Treffs, die ihre Zeit ausfüllen - in New York und auf internationalem Parkett, wie beispielsweise Treffen des Weltwirtschaftsforums oder des Internationalen Währungsfonds.

darunter machen wir’s nicht!

Mit Freunden trifft sie sich gelegentlich im Hotel Four Seasons oder in privaten Clubs wie dem University, Union oder National Arts Club und dem Soho House.

Schöpferische Pausen gönnt sich die agile Frau mit einem (Fach-)Buch in ihrer lichtdurchfluteten Wohnung auf der Upper-East-Side nahe dem Central Park. Jenem New Yorker Prominentenviertel, in dem auch Jacqueline Kennedy Onassis wohnte. Von ihrer großen Terrasse aus hat sie einen tollen, unbeeinträchtigten Blick über die Dächer der Stadt der Wolkenkratzer.

Und so weiter. Brech!

Auf der anderen Seite: wer’s mag… aber sollte ich erfahren, dass durch ein von mir gekauftes Finanzprodukt solche Windbeutel (mit)finanziert, dann rappelt’s beim Anbieter im Karton!

Das Beste aber zum Schluss: warum hat solch eine PR-geile “Finanzexpertin” keinen eigenen Artikel auf Wikipedia?
Könnte es daran liegen, dass man dann endlich einmal etwas über ihr Geburtsdatum erführe? Denn das wurde in den von mir verwendeten Online-Quellen sorgsam ausgespart. Wie alt ist also unsere leichtgewichtige Kindfrau “Expertin” mit dem schnellen Mundwerk?

Nun, sie dürfte mindestens in der 2. Hälfte der 30er sein. Nicht nur deshalb würde ich sie gerne fragen: “wäre es nicht besser, Du würdest Dinge -wenigstens Kinder- produzieren wie Dein Vater und nicht nur heiße Luft?”